Meditation bringt Menschen dazu, die Einheit aller Dinge und Lebewesen zu spüren. Sie ist heilsam für Körper und Geist und kann uns zu tiefer Selbsterkenntnis und Entspannung verhelfen. Wenn Du möchtest, übe nach folgender Anleitung regelmäßig zuhause. Die Regelmäßigkeit ist wichtig, damit Du Knie, Hüfte und Rücken langsam an den Meditationssitz gewöhnst. Es empfiehlt sich, entweder morgens direkt nach dem Aufstehen oder abends vor dem Einschlafen 5 bis 20 Minuten zu meditieren – lieber jeden Tag kürzere Einheiten, als einmal pro Woche sehr lange. Setze dich auf ein Meditationskissen oder eine gefaltete Decke in den Schneidersitz. Die kreuzbeinige Position sorgt für die nötige Stabilität. Wenn Dir diese Sitzhaltung überhaupt nicht möglich ist, kannst Du Dich natürlich auch auf die vordere Kante eines Stuhles setzen. Entscheidend ist, dass der Rücken kerzengerade gehalten wird. Schließe die Augen. Beginne damit, alle Muskeln des Körpers zu entspannen und einige Atemzüge tief und gleichmäßig in den Bauch zu atmen, sodass sich die Bauchdecke nach vorne bewegt. Als nächstes lässt Du die Atmung feiner und langsamer werden. Spüre die Atemluft einatmend kühl an den Naseninnenwänden und ausatmend leicht erwärmt. Konzentriere Dich ausschließlich auf das Gefühl an den Naseninnenwänden. Du merkst schnell, wie sich eine wohltuende Entspannung einstellt. Falls zwischendurch Gedanken auftauchen, was normal ist, kehre mit der Aufmerksamkeit immer wieder zur Atmung zurück. Zum Abschluss der Meditation strecke die Beine vorsichtig aus und bleibe noch einen kurzen Moment ruhig sitzen.
Durch eine Meditation kannst Du Dich optimal auf den kommenden Tag vorbereiten oder die Gedanken des vergangenen Tages auf eine entspannte Weise loslassen.
